Kategorie-Archiv: Programmierung

Diverses über Programmierung

Meine ersten Schritte mit dem Raspberry Pi

Die Tage habe ich mir einen Raspberry Pi 3 gegönnt, um ein kleines Media-Center am Fernseher zu betreiben.

Und wie es der Zufall so will, vertickt ein Kollege gerade einen Teil seines Haushalts („Entschlackung“), und hat noch ein paar praktisch unbenutzte Raspberrys und Arduino-Boards da…

So habe ich nun plötzlich zwei Raspberrys inkl. Gehäuse, Netzteilen sowie zugekauften Funkmodulen hier vor mir rumliegen. Das Media-Center (OpenElec als Betriebssystem) läuft soweit, auch wenn leider derzeit wohl kein funktionierendes Addon existiert, um Amazon Prime-Streams abzuspielen.

Den zweiten Raspberry werde ich nun  in einen kleinen Home-Control-Server ausbauen, im ersten Schritt zur Steuerung von Funksteckdosen. Die Hardware läuft bereits, eine kleine (Rest-)Schnittstelle, um die Dosen vom Smartphone aus zu schalten, programmiere ich mir selbst dazu.

Benefits: Morgens z.B. ein http://homecontrol/coffee/get im Smartphone-Browser aufrufen und 5 Minuten später hat sich das erste Problem des Tages erledigt, sofern ich am Abend zuvor auch daran gedacht habe, die Maschine zu befüllen 😉

Das mit der eigenen Schnittstelle muss leider sein, da die Chinesen, die meine Funksteckdosen zusammengelötet haben, offenbar die übliche und erwartete Bitbelegung 0=AUS, 1=AN nicht kannten und alle Bits (inkl. System-Code, Steckdosen-Code und AN/AUS) schwachsinnigerweise invertiert haben.  Somit kann ich kein bereits existierendes Frontend verwenden.

Hat mich „nur“ einen Abend Reverse-Engineering und Abgreifen der Signale des originalen Senders gekostet, das herauszufinden. Die Details werde ich vielleicht demnächst mal in einem separaten Artikel erläutern.

Ihr seht das Problem – das Basteln am Raspberry ist irgendwie doch ziemlich zeitaufwendig, leider stagniert durch dieses Projekt auch gerade der Fortschritt an meinem kleinen DMS-System.

So much to code, so little time…

Volkers Simple DMS

Mein aktuelles Privatprojekt: Mein eigenes kleines Dokumenten-Management-System.

Ziel: Dokumente wie Briefe, Rechnungen usw. vor der Ordnerablage einfach in den Scanner legen und einscannen. Eine Eingabemaske öffnen, das Dokument auswählen (mit Vorschaufunktion) und die Metadaten eingeben.

Dann einfach abschicken und das Dokument landet in einer Datenbank.

Suche nach Dokumenten und deren Ansicht soll natürlich auch vorhanden sein.

Der Technologiestack:

Frust-Tag: PC-Spiele und die Bugs

Heute war irgendwie ein Frust-Tag für mich, was PC-Spiele angeht:

  1. Ich habe mir „GTA V“ (DVD-Version, also physikalische Datenträger) gekauft. Installation gestartet um ca. 15:30 Uhr. Nach rund zwei Stunden waren die 8 DVD’s bzw. 65GB Daten installiert. Gut, wusste ich schon vorher, dass das Zeit in Anspruch nehmen würde. Dann aber will der Day-One-Patch mit 6 GB noch installiert werden! Ergebnis: Nach 80 MB geht gar nichts mehr, ständig bricht die Verbindung zum Download-Server ab. Nach ein paar Tipps aus diversen Foren habe ich einen anderen DNS-Server (Google: 8.8.8.8 bzw. 8.8.4.4) eingestellt. Vorerst keine Änderung, bis ich auf WLAN umgestiegen bin. Trotz 10m Entfernung quer durch die Wohnung rauscht der Download plötzlich mit voller Kapazität (bei mir rund 1,2 MB/Sek) durch. WTF? [Ja, wohl Infrastrukturproblem meinerseits]. Nun haben wir 21:30 Uhr und es werden noch rund 30 Min. Restlaufzeit angezeigt. Aber: Vor einem halben Jahr, als das Spiel auf PC rauskam, hätte ich ja teilweise Verständnis gehabt für eine Überlastung der Server (die ja damals auch eintrat), aber nach einem halben Jahr sollte sich das doch eingespielt haben!
  2. Während der Wartezeit habe ich Risen 3 weitergespielt. Ergebnis: Die Quest „Die Nervensäge“ mit dem aus Gothic 1 bekannten Protanogisten Mud ist bei mir verbuggt und lässt sich nicht beenden. Mud als Questgeber schwimmt draussen vor der Küste einfach so herum, lässt sich nicht ansprechen und bei Annäherung kommt kurz die schwarze Ausblendung, dass gerade etwas bei den Personen passiert ist. Danach schwimmt er weitere 20m in Richtung Meer entfernt wieder rum. Keine Chance, ihn wieder Richtung Land zu „drücken“. OK, Die Quest lasse ich erstmal ruhen, vielleicht behebt sich das später irgendwie wieder von selbst…
  3. Die nächste, dramaturgisch wieder total bescheuerte Seeschlacht [Sorry, das, Pirana Bytes, war eine total bekloppte Designentscheidung – ich will Quests lösen und nicht irgendwelche erzwungenen Actionsequenzen] „Das Grauen aus der Tiefe“: Auf Stufe „Mittel“ ist dies kaum lösbar, nach drei Versuchen habe ich auf „Leicht“ runtergeschaltet und das Viech ist plötzlich nach zwei Breitseiten down. Da sag ich mal: Balancing verpfuscht! Aber dann, was ist das?! – Nach der „Monster kackt ab“-Zwischensequenz findet sich der Held bewegungslos in einer leeren Ebene wieder, keine Fortsetzung möglich! Zweiter Versuch mit erneuter Bezwingung des Seemonsters: Leere Ebene! Also nach Konsultierung von Tante Google und der Erkenntnis, dass ich nicht der Erste bin, der diesen Bug findet : Einen vorherigen Spielstand laden, eine andere Insel ansteuern und hoffen, das der Bug damit umgangen wird.
  4. Erneute Schlacht gegen das Monster auf Stufe „Leicht“ recht easy gewonnen, doch zum Ende der Schlacht hin läuft das Spiel plötzlich in Slow-Motion ab! Alles ist plötzlich rund fünfmal langsamer als üblich, Spielen also unmöglich. Hier habe ich diesen frustrierenden Spieleabend dann abgebrochen.

Ich starte meine Kiste wohl mal neu, gerade jetzt will ich das aber nicht machen, das der GTA V-Update-Download prognostiziert in rund 5 Minuten zuende sein wird…

Jetzt haben wir 22:06 Uhr: Die 6 GB sind durch, jetzt  will er weitere 435 MB runterladen…

[Ich hab Null Bock mehr, am liebsten würde ich das Spiel wieder zurückbringen]

22:10 Uhr: GTA V-Update wurde wohl komplett installiert, das Game wäre „bereit zum Spielen“. Hat ja nur rund 7 Stunden gedauert. Ich traue mich kaum, auf „Spielen“ zu klicken, wer weiss, ob als Nächstes nicht weitere X GB heruntergeladen werden wollen.

22:20 Uhr Habe auf „Spielen“ geklickt, nach der Anpassung der Display-Einstellungen habe ich aber für heute abgebrochen, das muss ich mir alles mal in Ruhe anschauen.

www.pearl.de – abweichende Lieferadresse (nicht möglich)

Update Dez. 2015:

Habe bemerkt, dass es nun doch plötzlich Lieferadressenfelder gibt. Das Fehlen haben nun wohl doch zu viele Kunden bemängelt…

Originaltext:

Nach vielen Jahren als durchaus zufriedener Kunde von pearl.de – auch wenn die meistens nur Schrott im Angebot haben und ich im Schnitt nur einmal im Jahr dort etwas bestelle – habe ich aktuell etwas an diesem Versandhändler auszusetzen: Deren Weigerung, abweichende Rechnungs- und Lieferadressen zu unterstützen, also etwas, was nahezu jeder Online-Versandhandel heutzutage kann.

Warum ist dies ein „EDV-technisches Problem“? (pearl.de-Antwort lt. irgendeines Forums, in welchem sich andere Leute auch schon darüber mokiert haben)

Sorry, aber ich bin selber in der IT als Softwareentwickler beschäftigt-  es wäre aus meiner Sicht eine ziemlich einfache Sache, rund 5-6 weitere Datenbankfelder einzuführen sowie die Formulare und die Adressdruck-Prozesse dementsprechend anzupassen. Das sollte meines Erachtens eine Fingerübung für jeden Entwickler sein.

[Wobei: Der Shop ist (layout-)technisch so grottig, den könnte auch ein Praktikant an einem Wochende zusammengebastelt haben]

Zwei Möglichkeiten gibt es meines Erachtens nach für solche eine Ignoranz:

  • Der Produktverantwortliche für den Versand (dem Haupteinnahmegeschäft!) oder sogar der Vorstand haben kein Interesse an Kundenmeinung oder -orientierung.
  • Im Hintergrund werkeln proprietäre und nichterweiterbare Dreckssysteme, deren Modernisierung ein Millioneninvestment inklusive Neubau der gesamten Infrastruktur bedeuten würde.

Ich finde es einfach nur schade und kundenunfreundlich, Rechnungs- und Lieferadresse nicht getrennt pflegen zu können.