Kategorie-Archiv: Allgemein

Pokémon Go – Jäger jagen

Auf den Spielplatz direkt neben dem Haus gibt’s wohl einen PokémonGo-Irgendwas-Platz, was heisst, dass den ganzen Tag/Abend über irgendwelche Jugendliche wie bescheuert kreuz und quer, Smartphone vor der Fresse, wie Zombies über den Spielplatz eiern.

Vielleicht sollte ich mal die gute, alte Bärenfalle aus dem Keller holen und auf Pokémon-Jäger-Jagd gehen… Die achten ja sowieso nicht auf den Boden vor ihnen, daher sollte das doch recht erfolgversprechend sein.

Problem: Was mache ich dann mit denen?

Cache Nummer 200

[Habe ich soeben in den Entwürfen gefunden und möchte ich noch loswerden]:

Es hat sechseinhalb Jahre gedauert, aber heute [19.3.2016] habe ich auf einer 10km-Wanderung im Angertal (bei Ratingen) den 200sten Geocache (Münchenau) gefunden.

BTW: Erster Cache am 22.10.2010: „Auf die Otterbank steigen„, mittlerweile archiviert.

Klar, das ist im Vergleich zum anderen Cachern mit drei- bis vierstelligen Fundzahlen pro Jahr überhaupt nichts Besonderes, und selbst im bundesweiten Durchschnitt düfte das recht armselig sein, aber so selten, wie ich bzw. meine LAG cachen gehen, meist im Urlaub oder auf Wanderungen am Wochenende, ist auch so eine runde Zahl einfach ein (für mich) erwähnenswerter Wert.

Würde ich noch sämtliche D1/T1 Statistik-Mikro- oder Leitplanken-Caches am Wegrand mitnehmen, könnte ich schon viel weiter sein, aber mir geht es nicht um Statistiken, sondern um das Erlebnis schöner Wanderungen. Und wenn in der Nähe einer Wanderung noch ein paar Caches gelegt wurden, ist das einfach ein schöner Bonus.

Erinnerungen: The Great Giana Sisters

Hab ich damals auf dem Amiga 500 gesuchtet: The Great Giana Sisters. Der Soundtrack ist mir bis heute in Erinnerung geblieben.

Gibt’s auch in einer Metal-Version von Machinae Supremacy.

Also: In einer (bislang) ruhigen Minute: Anlage/Kopfhörer aufdrehen und den Spirit der 80er genießen!

BTW: Damals wurde der Sound noch durch spezielle Soundchips [hier: Paula] erzeugt, der Amiga 500 hatte dadurch einen Wettbewerbsvorteil und konnte sich u.a. auch dadurch als erste ernstzunehmende Gaming-Platform durchsetzen, bis er schlussendlich dann doch vom PC überholt wurde.

Frust-Tag: PC-Spiele und die Bugs

Heute war irgendwie ein Frust-Tag für mich, was PC-Spiele angeht:

  1. Ich habe mir „GTA V“ (DVD-Version, also physikalische Datenträger) gekauft. Installation gestartet um ca. 15:30 Uhr. Nach rund zwei Stunden waren die 8 DVD’s bzw. 65GB Daten installiert. Gut, wusste ich schon vorher, dass das Zeit in Anspruch nehmen würde. Dann aber will der Day-One-Patch mit 6 GB noch installiert werden! Ergebnis: Nach 80 MB geht gar nichts mehr, ständig bricht die Verbindung zum Download-Server ab. Nach ein paar Tipps aus diversen Foren habe ich einen anderen DNS-Server (Google: 8.8.8.8 bzw. 8.8.4.4) eingestellt. Vorerst keine Änderung, bis ich auf WLAN umgestiegen bin. Trotz 10m Entfernung quer durch die Wohnung rauscht der Download plötzlich mit voller Kapazität (bei mir rund 1,2 MB/Sek) durch. WTF? [Ja, wohl Infrastrukturproblem meinerseits]. Nun haben wir 21:30 Uhr und es werden noch rund 30 Min. Restlaufzeit angezeigt. Aber: Vor einem halben Jahr, als das Spiel auf PC rauskam, hätte ich ja teilweise Verständnis gehabt für eine Überlastung der Server (die ja damals auch eintrat), aber nach einem halben Jahr sollte sich das doch eingespielt haben!
  2. Während der Wartezeit habe ich Risen 3 weitergespielt. Ergebnis: Die Quest „Die Nervensäge“ mit dem aus Gothic 1 bekannten Protanogisten Mud ist bei mir verbuggt und lässt sich nicht beenden. Mud als Questgeber schwimmt draussen vor der Küste einfach so herum, lässt sich nicht ansprechen und bei Annäherung kommt kurz die schwarze Ausblendung, dass gerade etwas bei den Personen passiert ist. Danach schwimmt er weitere 20m in Richtung Meer entfernt wieder rum. Keine Chance, ihn wieder Richtung Land zu „drücken“. OK, Die Quest lasse ich erstmal ruhen, vielleicht behebt sich das später irgendwie wieder von selbst…
  3. Die nächste, dramaturgisch wieder total bescheuerte Seeschlacht [Sorry, das, Pirana Bytes, war eine total bekloppte Designentscheidung – ich will Quests lösen und nicht irgendwelche erzwungenen Actionsequenzen] „Das Grauen aus der Tiefe“: Auf Stufe „Mittel“ ist dies kaum lösbar, nach drei Versuchen habe ich auf „Leicht“ runtergeschaltet und das Viech ist plötzlich nach zwei Breitseiten down. Da sag ich mal: Balancing verpfuscht! Aber dann, was ist das?! – Nach der „Monster kackt ab“-Zwischensequenz findet sich der Held bewegungslos in einer leeren Ebene wieder, keine Fortsetzung möglich! Zweiter Versuch mit erneuter Bezwingung des Seemonsters: Leere Ebene! Also nach Konsultierung von Tante Google und der Erkenntnis, dass ich nicht der Erste bin, der diesen Bug findet : Einen vorherigen Spielstand laden, eine andere Insel ansteuern und hoffen, das der Bug damit umgangen wird.
  4. Erneute Schlacht gegen das Monster auf Stufe „Leicht“ recht easy gewonnen, doch zum Ende der Schlacht hin läuft das Spiel plötzlich in Slow-Motion ab! Alles ist plötzlich rund fünfmal langsamer als üblich, Spielen also unmöglich. Hier habe ich diesen frustrierenden Spieleabend dann abgebrochen.

Ich starte meine Kiste wohl mal neu, gerade jetzt will ich das aber nicht machen, das der GTA V-Update-Download prognostiziert in rund 5 Minuten zuende sein wird…

Jetzt haben wir 22:06 Uhr: Die 6 GB sind durch, jetzt  will er weitere 435 MB runterladen…

[Ich hab Null Bock mehr, am liebsten würde ich das Spiel wieder zurückbringen]

22:10 Uhr: GTA V-Update wurde wohl komplett installiert, das Game wäre „bereit zum Spielen“. Hat ja nur rund 7 Stunden gedauert. Ich traue mich kaum, auf „Spielen“ zu klicken, wer weiss, ob als Nächstes nicht weitere X GB heruntergeladen werden wollen.

22:20 Uhr Habe auf „Spielen“ geklickt, nach der Anpassung der Display-Einstellungen habe ich aber für heute abgebrochen, das muss ich mir alles mal in Ruhe anschauen.

www.pearl.de – abweichende Lieferadresse (nicht möglich)

Update Dez. 2015:

Habe bemerkt, dass es nun doch plötzlich Lieferadressenfelder gibt. Das Fehlen haben nun wohl doch zu viele Kunden bemängelt…

Originaltext:

Nach vielen Jahren als durchaus zufriedener Kunde von pearl.de – auch wenn die meistens nur Schrott im Angebot haben und ich im Schnitt nur einmal im Jahr dort etwas bestelle – habe ich aktuell etwas an diesem Versandhändler auszusetzen: Deren Weigerung, abweichende Rechnungs- und Lieferadressen zu unterstützen, also etwas, was nahezu jeder Online-Versandhandel heutzutage kann.

Warum ist dies ein „EDV-technisches Problem“? (pearl.de-Antwort lt. irgendeines Forums, in welchem sich andere Leute auch schon darüber mokiert haben)

Sorry, aber ich bin selber in der IT als Softwareentwickler beschäftigt-  es wäre aus meiner Sicht eine ziemlich einfache Sache, rund 5-6 weitere Datenbankfelder einzuführen sowie die Formulare und die Adressdruck-Prozesse dementsprechend anzupassen. Das sollte meines Erachtens eine Fingerübung für jeden Entwickler sein.

[Wobei: Der Shop ist (layout-)technisch so grottig, den könnte auch ein Praktikant an einem Wochende zusammengebastelt haben]

Zwei Möglichkeiten gibt es meines Erachtens nach für solche eine Ignoranz:

  • Der Produktverantwortliche für den Versand (dem Haupteinnahmegeschäft!) oder sogar der Vorstand haben kein Interesse an Kundenmeinung oder -orientierung.
  • Im Hintergrund werkeln proprietäre und nichterweiterbare Dreckssysteme, deren Modernisierung ein Millioneninvestment inklusive Neubau der gesamten Infrastruktur bedeuten würde.

Ich finde es einfach nur schade und kundenunfreundlich, Rechnungs- und Lieferadresse nicht getrennt pflegen zu können.

Evolution of Song

Seit der Simpsons-Episode „Homer’s Barbershop Quartet“ schaue ich ab und zu in die Barbershop-Szene rein und bin auf folgendes Video von The Great British Barbershop Boys gestoßen:

Meine Meinung: Auch wenn die Stimmen dieser Combo womöglich nicht die allergrößten sind: Die Performance ist super!

Wer mehr davon hören möchte, sollte in den Channel der Barbershop Harmony Society reinschauen.

fonic – Wie der Kunde verarscht wird!

Hier (m)eine aktuelle Erfahrung/Warnung mit/vor FONIC!

Wir, meine LAG und ich, beide haben kein Smartphone, wollten für den nächsten Urlaub eine Möglichkeit haben, ins Internet zu kommen.

So haben wir uns für folgende Kombination entschieden:

  • Ein mobiler WLAN-Accesspoint mit Einschub für SIM-Karten
  • Eine FONIC-SIM-Karte mit dem „Tagesflat“-Tarif für 1,99 EUR pro angebrochenem Nutzungstag inklusive 9,95 EUR Startguthaben für „5 Tage kostenlos surfen“!

So, FONIC-SIM-Karte ist heute angekommen und wurde freigeschaltet. Dann die ersten, schnellen Tests, ob’s auch funktioniert.

Ja, tut es – allerdings nur für 10 Minuten bzw. 14 MB – danach war das 9,95EUR-5-Tage-Surfen-Guthaben restlos aufgebraucht!

Tja, da war nicht die „Tagesflat“ voreingestellt, sondern der „Classic“-Tarif, bei dem jedes MB rund 24 Cent kostet.

Es wurde nirgendwo erwähnt, dass man bitteschön den Tarif erstmal sorgfältig überprüfen und ggfs. ändern sollte. Sorry, aber bei Bestellung einer „Surf-Card“ gehe ich von einem kundenfreundlichen Tarif aus und nicht vom teuersten Tarif, der überhaupt im Programm ist!

Wir fühlen uns von FONIC ziemlich verarscht! Erst große Versprechungen in der Werbung machen und dann bescheuerte Tarif-Voreinstellungen wählen, die nirgendwo erwähnt werden, so dass der Kunde erstmal auf die Schnauze fällt und das versprochene Guthaben weg ist.

Weiss nicht, ob das womöglich System hat, aber meine Stuttgarter Kollegen würden es wohl ausdrücken mit „hat’s halt a ‚Gschmäckle“.

Also der Rat an jeden potenziellen FONIC-Kunden: Vor dem Aufbau der allerersten Verbindung sehr genau den eingestellten Tarif prüfen!